Plage

Hallo Leute,
mit einem Tagebucheintrag kann ich nicht dienen, aber mir ist in einer sehr langen Samstagsschicht ein Mehrzeiler eingefallen, den ich zu Papier brachte. Den schicke ich Euch mal. Vielleicht könnt Ihr damit etwas anfangen.

Viele Grüße aus Schirnding,
Sebastian Löhrke

1. Streift ein Virus unsere Sphären,
wird alles sich geschwind erschweren,
dann heißt es vieles zu entbehren
man darf nicht mehr das Land durchqueren.

2. Kitas und Schulen sind zu leeren,
Wissen ist daheim zu mehren.
Und die sich um die Zukunft scheren,
die hör’n: das wern‘ wir später klären.

3. Beim Einkauf denkt man glatt wir wären
wieder wie wild gewordne Bären
aus Angst, wir könn‘ uns nicht ernähren
oder uns den Hintern kehren.

4. So langsam fängt es an zu gären
wie lang noch von Erspartem zehren,
wen kann man federn oder teeren
oder gleich durchbohrn mit Speeren?

5. Tja, so ist es mit Chimären,
nicht leicht, sich gegen sie zu wehren
und Viren gibt’s auf allen Meeren
die lebenden und die binären.

Eine Antwort auf „Plage“

  1. Was mich derzeit umtreibt:
    Natürlich betrifft mich das Schicksal der vom Virus gesundheitlich beeinträchtigten oder gar gestorbenen.
    Man hofft, das es einen selbst nicht trifft.
    Andererseits die Menschen, die in wirtschaftliche Not geraten.
    Die Menschen, deren Hoffnungen und Träume gerade zerplatzen.
    Vieles ist der aktuellen Politik geschuldet. Handeln wir da richtig?
    Vielleicht wäre ein wenig Abstand und Besonnenheit richtiger!
    Manches erscheint mehr nach Aktionismus als nach überlegten Handeln. Würde denn schon der allgemeine Notstand erklärt? Oder worauf beruft man sich, wenn man das Grundgesetz – sagen wir mal – speziell interpretiert. Das ist doch ein Spiel mit dem Feuer!

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