Ungewissheit und Angst im Alltag

Hallo liebe EVG!
Mein Arbeitstag startet je nach Schicht normalerweise immer gleich. Momentan ist halt eine gewisse Angst dabei. Ich komme aus Göttingen und arbeite seit ein paar Jahren im DB FZI Werk in Fulda. Ich muss jeden Tag eine Lange Strecke mit dem ICE auf mich nehmen. Es ist zwar so, das aktuell die ICE‘s nicht mal mehr halb voll sind, zwar hat man dennoch ein mulmiges Gefühl wenn man den ICE betreten will und sich einen Sitzplatz sucht. Man schaut sich die Leute genauer an, achtet auf Reaktionen, versucht zu vermeiden etwas anzufassen was bereits andere Covid-19 erkrankte angefasst haben könnten. An der Arbeit angekommen geht leider diese Ungewissheit und Angst weiter… meine Kollegen arbeiten teilweise auf engsten Raum. Man versucht zwar abstand zu halten, ist aber oftmals nicht möglich. Nach einem langen Tag mit Arbeit und Zugfahrt ist man sehr froh wieder zuhause zu sein. Aber, was wenn man sich bereits angesteckt hat? Die Ungewissheit.. diese tatsächliche Angst.. Die Familie kann aktuell nicht besucht werden. Das fehlt! Der Soziale und schon Freundschaftliche Kontakt auf der Arbeit bleibt, aber mit Angst verbunden. Ich bin zwar Jung mit 24 Jahren und gehöre nicht zur Gefährder Gruppe, aber was wenn ich die Viren in mir habe und Sie jemanden ungewollt und unbewusst weitergebe? Die Körperliche und Psychische Belastung die eh meinen Alltag begleitet durch die weite Entfernung von Zuhause bis zur Arbeitsstelle ist nun höher geworden. Aber, was sein muss muss sein.

Liebe Grüße!

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